Wahrheitsmaschinen bei Heise

Ich hatte, glaube ich, gar nicht erwaehnt, dass ich Anfang September nach Osnabrück auf die Tagung Wahrheitsmaschinen des Remarque-Friedenszentrums fahren wuerde. Auf jeden Fall war ich dort, die Tagung war sehr gut und es gibt dort eine exzelltene Ausstellung zum gleichen Thema.

Außerdem wurde die Konferenz auf Heise online besprochen und ich wurde zusammen mit den anderen Kollegen, die sich mit Neuen Medien auseinandersetzen, sogar namentlich erwähnt.

Noch mehr gefreut hätte ich mich allerdings, wenn der Inhalt meines Vortrags etwas weniger frei zusammengefasst worden wäre:

“zeigte die Amerikanistin Johanna Roering anhand von US-amerikanischen Blogs wie Sgt. Stryker’s Daily Brief, dass Blogger häufig in die Rolle von “Warrior-Citizen-Journalists” geraten, also in einer Parteinahme für die eigene Truppe oder auch deren Kombattanten enden. Das Resultat sind Newsblogs, die bestimmte Nachrichten verlinken und den Blogger zu einer Spielart des Embedded Journalist machen.”

Entweder mein Abstract oder der Vortrag waren mißverständlich oder der betreffende Journalist malt mit grobem Pinsel. Es ging in dem Vortrag darum was passiert wenn US Soldaten, klassisch zu einer unpolitischen Position in der Oeffentlichkeit bestimmt, durch Neue Medien an einem oeffentlichen Diskurs zum Beispiel ueber Krieg teilnehmen koennen.  Parteinnahme in dem oben angefuehrten Sinne war nicht Thema und Embedding habe ich gar nicht erwähnt und den WCJ schon gar nicht als eine Spielart dessen benannt.

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